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Eingangsrechnungen zentral einrichten, prüfen und für die Buchhaltung vorbereiten

Erfahren Sie, wie Admins und Buchhalter gemeinsam einen strukturierten Prozess für die Erfassung, Prüfung, Freigabe und den Export von Eingangsrechnungen in Circula schaffen.

Verfasst von Özge E.

Auf einen Blick

  • Dieser Artikel gibt Ihnen einen praxisnahen Einblick, wie ein gut abgestimmter Rechnungsprozess im Alltag aussehen kann – von der ersten Einrichtung bis zur finalen Übergabe an die Buchhaltung.

  • Sie sehen, wie Admins im Hintergrund die Grundlage schaffen, damit Rechnungen später reibungslos durch das System fließen können.

  • Gleichzeitig begleiten wir den Buchhalter durch den täglichen Ablauf: vom Eingang einer Rechnung über die Prüfung bis hin zur Freigabe.

  • Ziel ist es, Ihnen Inspiration zu geben, wie ein moderner, transparenter Rechnungsworkflow in Circula aussehen kann – einfach, nachvollziehbar und gemeinsam gedacht.


🏢 Ausgangssituation

Ein Unternehmen nutzt Circula bereits für Ausgaben und Reisekosten und möchte nun auch Eingangsrechnungen digital verarbeiten. Dazu gehören beispielsweise Rechnungen für Dienstleistungen, Miete oder externe Berater, die noch vom Unternehmen bezahlt werden müssen.

Im Arbeitsalltag sind dabei unterschiedliche Rollen beteiligt:

💻 Perspektive des Admins

Der Admin ist dafür verantwortlich, die organisatorischen Grundlagen für die Verarbeitung von Eingangsrechnungen bereitzustellen.

Kategorien, Kostenstellen und Kostenträger sind möglicherweise bereits für „Ausgaben & Reisekosten“ eingerichtet und können auch für Eingangsrechnungen verwendet werden. Zusätzlich müssen gegebenenfalls Lieferanten, weitere Mehrwertsteuersätze, weitere Kategorien, die für den Rechnungseingang relevant sind, und der Genehmigungsprozess vorbereitet werden.

Der Admin möchte sicherstellen, dass:

  • die benötigten Stammdaten zur Verfügung stehen,

  • spezielle Kategorien nur für Eingangsrechnungen sichtbar sind,

  • Rechnungen anhand der festgelegten Struktur zugeordnet werden können,

  • und die passenden Genehmiger für den Freigabeprozess hinterlegt sind.

🧾Perspektive des Buchhalters

Der Buchhalter steuert die operative Verarbeitung der eingehenden Rechnungen.

Rechnungen erreichen das Unternehmen über unterschiedliche Kanäle. Einige werden per E-Mail empfangen und an das unternehmensspezifische Circula-Postfach weitergeleitet. Andere müssen manuell hochgeladen werden.

Anschließend prüft der Buchhalter die ausgelesenen Rechnungsinformationen, ergänzt die erforderlichen Zuordnungen und reicht die Rechnung zur Freigabe ein. Nach der Genehmigung, exportiert er die Rechnung zur weiteren Verarbeitung nach DATEV.


⚠️ Die Herausforderung

Ohne einen zentralen Prozess können Rechnungen über verschiedene Postfächer und Ablagen verteilt sein. Dadurch wird es schwieriger, ihren aktuellen Bearbeitungsstand nachzuvollziehen und die notwendigen Informationen konsistent zu erfassen.

💻 Herausforderung für den Admin

Ohne vorbereitete Stammdaten und Freigaberegeln kann es dazu kommen, dass:

  • benötigte Lieferanten noch nicht verfügbar sind,

  • passende Kategorien, Kostenstellen oder Kostenträger fehlen,

  • Rechnungen keiner geeigneten Kostenstelle zugeordnet werden können,

  • oder unklar ist, welcher Genehmiger eine Rechnung prüfen soll.

Insbesondere bei einer größeren Anzahl von Stammdaten wird die manuelle Einrichtung aufwendiger.

🧾 Herausforderung für den Buchhalter

Der Buchhalter muss sicherstellen, dass die Angaben einer Rechnung vollständig und korrekt sind, bevor sie zur Freigabe weitergeleitet wird.

Dabei müssen unter anderem:

  • die automatisch ausgelesenen Rechnungsdaten kontrolliert,

  • ein Lieferant und eine Kategorie ausgewählt,

  • optionale Zuordnungen ergänzt,

  • mögliche Rechnungspositionen aufgeteilt,

  • und der Zahlungsstatus überprüft werden.

Fehlen Angaben oder wird eine Rechnung in der Freigabe abgelehnt, kann sie erneut vom Buchhalter bearbeitet und anschließend wieder zur Freigabe eingereicht werden.


⚙️ Die Lösung mit Circula Eingangsrechnungen

Circula bildet den Prozess von der Erfassung einer Rechnung über die Prüfung und Freigabe bis zum Export in einem zentralen Bereich ab.

💻 Der Admin schafft die Grundlage

Bevor die ersten Rechnungen im System landen, sorgt der Admin dafür, dass im Hintergrund alles bereit ist. Es geht dabei weniger um Technik – sondern darum, dass später jede Rechnung automatisch den richtigen Weg findet.

  • Bestehende Strukturen nutzen

    Oft ist schon vieles vorhanden: Kategorien, Kostenstellen und Kostenträger, die bereits für Ausgaben und Reisekosten genutzt werden. Diese können einfach weiterverwendet werden.

    Falls noch etwas fehlt, ergänzt der Admin nur das, was wirklich gebraucht wird. Wichtig ist vor allem, dass die Struktur klar und verständlich bleibt, damit Rechnungen später ohne Umwege zugeordnet werden können.

  • Lieferanten einmal sauber anlegen

    Damit Rechnungen später nicht „ins Leere laufen“, legt der Admin die wichtigsten Lieferanten einmal zentral an. Name und Referenznummer reichen dafür aus.

    Alles Weitere – wie Bankdaten – wird später automatisch aus den Rechnungen erkannt. So bleibt die Vorbereitung schlank und der Aufwand gering.

  • Den Freigabeweg festlegen

    Der Admin entscheidet außerdem, wer Rechnungen prüfen und freigeben soll. Dabei geht es nicht um starre Regeln, sondern um einen klaren Ablauf: Jede Rechnung soll bei der richtigen Person landen.

    Je nach Organisation kann eine Rechnung direkt an eine bestimmte Person gehen oder an ein Team, das gemeinsam verantwortlich ist. Wenn einmal keine passende Zuordnung vorhanden ist, gibt es immer eine Auffanglösung, damit keine Rechnung liegen bleibt.

So entsteht im Hintergrund ein einfacher, aber verlässlicher Rahmen: Rechnungen kommen an, werden automatisch weitergeleitet und finden ihren Weg durch das Unternehmen – ohne dass jemand manuell nachsteuern muss.

🧾 Der Buchhalter verarbeitet die Rechnung

Nachdem die Einrichtung abgeschlossen ist, beginnt für den Buchhalter der eigentliche Alltag: Rechnungen kommen im Unternehmen an – und müssen nun nicht mehr in verschiedenen E-Mail-Postfächern oder Ordnern gesucht werden, sondern landen gesammelt an einem zentralen Ort in Circula.

Statt jeden Schritt einzeln „abzuarbeiten“, entsteht ein natürlicher Fluss: Die Rechnung kommt rein, wird sichtbar, geprüft, ggf. ergänzt und schließlich weitergegeben.

Zuerst geht es darum, die eingehenden Rechnungen überhaupt im System zu sammeln. Manche erreichen das Unternehmen direkt per E-Mail und werden automatisch weitergeleitet, andere werden einfach hochgeladen, wenn sie zum Beispiel als PDF vorliegen. So entsteht nach und nach ein zentraler Eingang, in dem alle neuen Rechnungen zusammenlaufen.

Sobald eine Rechnung dort auftaucht, wirft der Buchhalter einen ersten Blick darauf. Circula hat bereits viele Rechnungsdaten aus dem Dokument extrahiert und übernommen – etwa Rechnungsnummern, Beträge oder Daten. Der Buchhalter prüft diese Angaben und gleicht sie mit der Originalrechnung ab. Falls etwas nicht stimmt oder fehlt, kann er es direkt korrigieren.

Im nächsten Schritt wird die Rechnung in den richtigen Kontext gebracht. Dazu gehört vor allem die Zuordnung: Welcher Lieferant steckt dahinter, und zu welcher Kategorie gehört die Ausgabe?

Manchmal ist eine Rechnung nicht so eindeutig, wie sie auf den ersten Blick wirkt. Vielleicht enthält sie mehrere Leistungen oder Kostenarten. In solchen Fällen kann der Buchhalter die Rechnung logisch aufteilen, sodass jede Position dort landet, wo sie hingehört. So bleibt die Buchhaltung sauber strukturiert, auch wenn die Rechnung selbst komplex ist.

Bevor die Rechnung in DATEV exportiert wird, kann der Buchhalter angeben, ob sie bereits bezahlt wurde oder noch zur Zahlung ansteht. Diese Information hilft später dabei, den Überblick über offene und erledigte Zahlungen zu behalten.

Wenn alles passt, gibt der Buchhalter die Rechnung zur Freigabe weiter. Ab diesem Moment übernimmt der definierte Genehmigungsprozess. Die Rechnung ist nicht mehr nur in der Bearbeitung, sondern wartet auf die Entscheidung der zuständigen Person.

Kommt es vor, dass eine Rechnung nicht freigegeben wird, landet sie wieder beim Buchhalter. Dort kann er sie anpassen, ergänzen oder korrigieren und anschließend erneut in den Freigabeprozess geben. Nichts geht verloren – der Vorgang bleibt nachvollziehbar und kann jederzeit wieder aufgenommen werden.

Sobald eine Rechnung schließlich freigegeben ist, ist der letzte Schritt erreicht: Sie kann für die Buchhaltung weiterverarbeitet werden. Dafür werden die freigegebenen Rechnungen gesammelt exportiert und anschließend in das Buchhaltungssystem übertragen, sodass sie dort final verbucht werden können.

Am Ende entsteht für den Buchhalter ein klarer, ruhiger Ablauf: Rechnungen kommen an, werden geprüft, ergänzt, freigegeben und weitergegeben – ohne Medienbrüche und ohne die Suche nach Informationen in verschiedenen Systemen.

💡Tipp


❗️Wichtig

  • Das Hochladen und Bearbeiten von Eingangsrechnungen erfolgt in der Web-App. Rechnungen können jedoch über die mobile App in die Belegablage hochgeladen werden.

  • Die Freigabe von Eingangsrechnungen ist derzeit in der Web-App und in der mobilen App möglich.

  • Die Freigabeprozesse zwischen Eingangsrechnungen und Spesen laufen unabhängig voneinander. Den Kostenstellen zugeordnete Genehmiger für Eingangsrechnungen wirken sich nicht auf den Freigabeprozess in Spesen aus.

  • Gelöschte Rechnungen werden dauerhaft aus Circula entfernt.

  • E-Mails ohne PDF-Dateien als Anhang werden nicht an Circula weitergeleitet und verarbeitet

  • Für den Export stehen aktuell der Transfer mit dem DATEV Rechnungsdatenservice 1.0 und das DATEV XML-Format zur Verfügung.


✅ Ergebnis & Mehrwert

Durch die Zusammenarbeit von Admin und Buchhalter entsteht ein klar strukturierter Prozess:

  • Der Admin stellt einheitliche Stammdaten und passende Freigaberegeln bereit.

  • Bereits vorhandene Kategorien, Kostenstellen und Kostenträger können weiterverwendet werden.

  • Der Buchhalter erfasst eingehende Rechnungen zentral und kann ihre Herkunft nachvollziehen.

  • Automatisch ausgelesene Rechnungsdaten reduzieren die erforderliche manuelle Erfassung.

  • Pflichtangaben und optionale Zuordnungen werden vor der Freigabe geprüft.

  • Der Status einer Rechnung bleibt über die verschiedenen Bearbeitungsschritte hinweg sichtbar.

  • Abgelehnte Rechnungen können korrigiert und erneut eingereicht werden.

  • Freigegebene Rechnungen lassen sich gesammelt für die weitere Buchhaltung exportieren.

So verbindet Circula die administrative Einrichtung und die operative Rechnungsverarbeitung in einem gemeinsamen Workflow und schafft mehr Transparenz vom Rechnungseingang bis zur Übergabe an DATEV.


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